Die Subventionen des Bundes sind infolge der Wirtschaftskrise im Jahr 2009 wieder kräftig gestiegen. Die Finanzhilfen und Steuervergünstigungen wuchsen gegenüber dem Vorjahr um gut sechs Milliarden auf 29,4 Milliarden EUR. Der Anstieg ist im Wesentlichen auf die Maßnahmen zur Krisenbekämpfung zurückzuführen. In diesem Jahr sollen die Finanzhilfen auf 6,8 Milliarden EUR sinken. Die mit Abstand größte Einzel-Finanzhilfe im Jahr 2010 bleibt mit 1,55 Milliarden EUR die Absatz- und Stilllegungshilfe für den Steinkohlebergbau (2009: 1,46 Milliarden). Größter Steuerbonus des Bundes ist 2010 die Stromsteuerbegünstigung für Unternehmen des Produzierenden Gewerbes und der Land- und Forstwirtschaft, die zu Mindereinnahmen von rund 2,1 Milliarden EUR führt. Die gewerbliche Wirtschaft ist dabei unverändert der bedeutendste Subventionsbereich. Nach einem leichten Rückgang 2008 auf 13,5 Milliarden EUR kletterten die Subventionen 2009 auf etwa 19,4 Milliarden EUR. 2010 sind wieder 13,5 Milliarden EUR zu erwarten.
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